Stand 20.12.2009
Die auf dem Zeitnachweis ermittelten Plus-Stunden landen nicht im Flexikonto
Die Ursache liegt an den Feiertagseinträgen im Systemkalender.
Im KOSS-System gibt es einen so genannten Systemkalender, in dem (nach Bundesländern getrennt) alle Feiertage hinterlegt sind. Dadurch berechnet KOSS-PZE Urlaubstage und andere Fehlzeiten korrekt unter Berücksichtigung dieser arbeitsfreien Tage.
Dieser Kalender wird systemübergreifend von allen KOSS-Programmen benutzt. Da es Betriebe gibt, in denen auch an Feiertagen gearbeitet wird, kann im Systemkalender die normale betriebsübliche Arbeitszeit für den jeweiligen Feiertag eingetragen werden. An einem regulären Feiertag ohne Arbeit sind das Null Minuten.
Wenn an einem Feiertag gearbeitet wird, muss die an diesem Tag zu arbeitende Zeit (in Minuten) in den Systemkalender eingetragen werden. Für einen halben Feiertag, wie z. B. Heiligabend, tragen Sie im Systemkalender unter dem 24.12.xx 240 Minuten (bzw. die bei Ihnen geltenden Minuten) ein. Alle Werte bis zu 240 Minuten führen dazu, dass das PZE-Programm nur einen halben Tag Fehlzeit erkennt, der dann mit Urlaub aufgefüllt wird.
Um den Systemkalender anzupassen, gehen Sie in der "Auswahl Arbeitsbereiche" in die "Dienstprogramme" (Punkt 9) und dort in die "Systemverwaltung" (Punkt 2). Hier finden Sie wiederum unter dem Punkt 9 die "Verwaltung Systemkalender". Wählen Sie den 24.12.xx bzw. 31.12.xx aus und geben Sie die Normalarbeitsminuten ein. Danach erhalten Sie im Zeitnachweis für Heiligabend und Sylvester nur je einen halben Urlaubstag.
Die auf dem Zeitnachweis ermittelten Plus-Stunden landen nicht im Flexikonto
Vermutlich haben Sie diese Stunden in der Lohnabrechnung als Mehrarbeitsstunden stehen. Wenn das so ist, ist das Flexikonto des Mitarbeiters aufgefüllt. Prüfen Sie, wieviel Plus-Stunden der Mitarbeiter bereits erarbeitet hat und was als Obergrenze im Flexikonto definiert ist. Das Programm sammelt nur bis zur im Flexikonto definierten Obergrenze Plus-Stunden an. Alles was über die Grenze hinaus geht, wird als Überstunden in die Lohnabrechnung überstellt. Dies soll verhindern, dass Flexikonten unbemerkt ins Unendliche anwachsen.
Wenn die Stunden nicht als zu bezahlende Überstunden erscheinen, ist in der Mitarbeiter-Bewertungsregel eingetragen, dass keine Überstundenauszahlung erfolgen soll. Das Flexikonto ist jedoch mit Sicherheit aufgefüllt und die Stunden fallen dann unter den Tisch.

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